Aktiv Rauchfrei
  Startseite  >  Archiv  >  2005  >  August  >  Feuer in der Berliner U-Bahn

Aktuelle Aktion des Umweltinstituts! Bitte mitzeichnen!

Der Monsanto-Minister
muss gehen!


Schmidt entlassen!
Glyphosat verbieten!
Skandal aufklären!


Feuer in der Berliner U-Bahn

"Die Kippe fällt nicht weit vom Raucher"

[25.08.2005/pk] Vor wenigen Tagen berichtete die Berliner Zeitung über drei U-Bahn-Brände innerhalb von zwei Tagen. Die offizielle Meldung der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) zu diesen Ereignissen lautete: "möglicherweise ein Mini-Kurzschluss in der elektrischen Anlage". Nach Angaben eines U-Bahn-Managers ist die wahrscheinlichere Ursache jedoch eine weggeworfene Zigarettenkippe.

Nach Aussage des BVG-Managers sind brennende Zigaretten die wesentlich gefährlichere Ursache für Brände als Probleme mit den elektrischen Anlagen. Die weggeworfenen Kippen können bis zu zwei Stunden weiterglimmen. Treffen sie auf Papier oder Laub, bricht schnell ein Feuer aus. Der Luftzug durch einen fahrenden Zug begünstigt das Anfachen eines solchen Brandherdes.

Der BVG-Mitarbeiter äußerte gegenüber der Berliner Zeitung weiter: "Bevor wir in der U-Bahn ein Rauchverbot verhängten, brannte es alle ein bis zwei Monate, weil Raucher Zigaretten ins Gleisbett geworfen hatten. Jetzt haben wir solche Vorfälle nur noch ein oder zweimal im Jahr - und die Gefahren für Fahrgäste und Anlagen sind meist gering."

Wer regelmäßig die U-Bahn benutzt, findet dort trotz Rauchverbots immer wieder Kippen auf dem Boden und zwischen den Gleisen. Gemäß dem neuen Sprichwort "Die Kippe fällt nicht weit vom Raucher" kann davon ausgegangen werden, dass sie ordnungswidrig im Rauchverbot gequalmt wurde. Zu beobachten ist jedoch auch die Selbstverständlichkeit vieler Raucher, die Kippen unausgelöscht wegzuschnippen.

Vom viel beschworenen Verantwortungsbewusstsein der Raucher keine Spur. Beängstigend ist in diesem Zusammenhang auch die augenscheinliche Zunahme jugendlicher Qualmer, die sich über das Rauchverbot in der U-Bahn hinwegsetzen.


Quellen und weitere Informationen:

Anmerkungen:

Noch schlimmer als in der U-Bahn sieht es auf den angeblich rauchfreien Bahnhöfen der Deutschen Bahn aus. Darüber kann auch der offensichtlich deutlich aufgestockte Reinigungsdienst nicht hinwegtäuschen.
Beschwerdeautomat
Barrierefreiheit für Atemwegsbehinderte in Bussen und Trambahnen
Beschwerde über Missachtung des Rauchverbots auf Bahnhöfen
Beschwerdebrief wegen verqualmter S-Bahnhöfe (1. Variante)
Beschwerdebrief wegen verqualmter S-Bahnhöfe (2. Variante)
Beschwerde über Aschenbecher auf den "rauchfreien" Bahnhöfen
Dienstaufsichtsbeschwerde wegen Untätigkeit von BSG-Mitarbeitern
Beschwerde über BSG-Mitarbeiter bei Gesellschaftern eines Verkehrsbetriebs
Verschiedenes
Zündelnde Raucher werden leicht zu Brandstiftern und Mördern
Es ist nie zu spät, mit dem Rauchen aufzuhören
E-Zigarette mit unbewiesenen Behauptungen und Halbwahrheiten propagiert
Seit 2011 keine Subventionen mehr für Tabakanbau in Europa
Zigaretten werden ein bisschen weniger tödlich
Tabak hat bei EURO 2012 keinen Platz
Die Tage der Zigarette sind gezählt
Gewalttätige Raucher bedrohen Initiator des bayerischen Volksbegehrens
Ethikrat verbannt Tabakindustrie aus norwegischem Pensionsfonds
Supermarktkette Bio Company verkauft keine Zigaretten mehr
Aktuelles
Tabak-Lobbying tötet
Zigarettenverband setzt Marianne Tritz vor die Tür
Smartphone-Apps für Tabakwerbung missbraucht
Illegale Werbung: British American Tobacco verurteilt
Ethischer Kodex mit Biss
Verkauf von Zigaretten mit Aromakapsel in Deutschland illegal
Familienfreundliche Festzelte und Brauchtumsveranstaltungen sind rauchfrei
Zusatzstoffe verstärken das Gesundheitsrisiko von Zigaretten
Grünes Licht für Einheitsverpackung in Australien
Sponsoring des ZDF-Sommerfests durch Philip Morris