Aktiv Rauchfrei


Wissenswertes über die
Kollaborateure der Tabakdrogenindustrie


Aktuell: Dr. Claudia Nothelle

Dr. Nothelle unterstützt aktiv die Tabaklobby (Liberty Award), während sie vorgeblich gegen den Krebs kämpft (Kuratoriumsvorsitzende der Krebsstiftung Berlin).

Fotodokumentationen

Ein klares Nein zu "Maybe"

Größte Marlboro-Werbekampagne aller Zeiten gestoppt

[04.08.2012/pk] Seit Ende 2011 läuft nun die größte Marlboro-Werbekampagne aller Zeiten. Mit dem Slogan "Don't be a Maybe - be Marlboro" zeigt Philip Morris jugendlich wirkende Models, die Gitarre spielen, in voller Kleidung in einen See springen oder ein sich küssendes Pärchen. Damit zielt der Tabakkonzern auf die Sehnsucht der Jugendlichen nach Liebe, Abenteuer, Musik und der Welt der Erwachsenen. Kritiker weisen bereits seit fast einem halben Jahr darauf hin, dass derartige an die Zielgruppe Jugendlicher und Heranwachsender gerichtete Tabakwerbung verboten ist. Nach langem Zaudern bestätigten nun die Bundesländer und das Bundesverbraucherschutzministerium diese Darstellung. Philip Morris muss die Kampagne einstellen.

Bereits im Februar dieses Jahres hatten die Universität Hamburg und das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) kritisiert, dass die Maybe-Plakate gegen das Tabakgesetz verstoßen. Wissenschaftler der beiden Organisationen forderten Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner auf, die illegale und jugendgefährdende Kampagne umgehend zu stoppen. Gegenüber dem Spiegel äußerte Tobias Effertz von der Universität Hamburg: "Die Art und Aufmachung der Kampagne ist besonders geeignet, Jugendliche und Heranwachsende zum Rauchen zu veranlassen, und damit rechtswidrig." Laut Paragraph 22 des Tabakgesetzes ist Werbung für Tabakerzeugnisse verboten, wenn sie darauf abzielt, Jugendliche und Heranwachsende zum Rauchen "zu animieren".

Die Kritiker bemängeln zudem an der Maybe-Kampagne, damit werde eine tödliche Sucht verherrlichend, attraktiv und als "cool" dargestellt, um "bewusst vom Trend zum Nichtrauen abzulenken". Durch Motivwahl und Slogan werden Nichtraucher diskriminiert und mit abwertenden Eigenschaften belegt. Nichtraucher werden durch die Maybe-Kampagne als erfolglose ("Maybe will never be her own boss"), unkreative ("Maybe never wrote a song"), freudlose ("Maybe never fell in love") Verlierer dargestellt, die in ihrer Unfreiheit gefangen sind ("Maybe never feels free", "Maybe never found a way"). ... [weiterlesen]

Zündelnde Raucher werden leicht zu Brandstiftern und Mördern

Zigarettenkippe verursacht größten Brand seit dem Zweiten Weltkrieg

[28.07.2012/pk] Rücksichtslose und ignorante Raucher verursachen erschreckend häufig Brände, die immer wieder Todesopfer fordern und enorme Sachschäden verursachen. Vor wenigen Tagen berichteten die Medien von einem gigantischen Waldbrand in der spanischen Region Katalonien, der mehrere Menschen das Leben kostete, und etliche teilweise schwer Verletzte forderte. Hunderte Feuerwehrleute riskierten ihr Leben, um das tagelang wütende Feuer einzudämmen. Eine Fläche von 13.000 Hektar verbrannte, mehrere Tausend Haushalte waren tagelang ohne Strom, weil die Leitungen den Flammen zum Opfer fielen. Das Inferno wurde von achtlos aus dem Auto geworfenen Zigarettenkippen verursacht.

Aber nicht nur im heißen Süden spielen zündelnde Raucher unvermindert weiter mit dem Feuer und bringen regelmäßig Menschenleben in Gefahr. Unlängst war in einem Krefelder Holzmarkt ein Großbrand durch eine weggeschnippte Zigarettenkippe ausgebrochen. Das Feuer, nach Angaben eines Polizeisprechers der "größte Brand nach dem Zweiten Weltkrieg", brannte vier Tage lang in einem Gewerbegebiet. 1.500 Mitarbeiter der Feuerwehr, Polizei, Technischem Hilfswerk und Rotem Kreuz bemühten sich unter Lebensgefahr, den Brand zu löschen. Die 20 Meter hoch lodernden Flammen zerstörten nicht nur die Fabrikations- und Geschäftsgebäude der Holzhandlung völlig, sondern verursachten durch den Funkenflug zahlreiche weitere Feuer in dem Gewerbegebiet.

Bei der Ursachenforschung ermittelte die Kriminalpolizei bei der Befragung von etwa 40 Zeugen einen 57-jährigen Mann, der zur fraglichen Zeit in der Gartenausstellung der Holzhandlung geraucht hatte, wo das Feuer ausgebrochen war. Die Staatsanwaltschaft ermittelt nun gegen den 57-Jährigen, der nach eigenen Angaben seine Zigarette nicht sorgfältig gelöscht hatte, wegen des Verdachts der fahrlässigen Brandstiftung. Die Bilanz der weggeworfenen Kippe: ein Schaden von 30 Millionen Euro. Glücklicherweise gab es bei diesem Großbrand keine Verletzten.... [weiterlesen]

Gesündere Babys dank Rauchverbot

Nichtraucherschutzgesetze drücken Zahl der Frühgeburten

[21.07.2012/pk] Laut einer aktuellen Studie der Universität Glasgow sank die Zahl der Frühgeburten durch die Einführung eines weitreichenden Rauchverbots. Auch die Quote der Neugeborenen mit einem zu geringen Geburtsgewicht verminderte sich durch die Nichtraucherschutzgesetze. Die gesetzlichen Einschränkungen des Tabakkonsums zeigten deutlich positivere Auswirkungen als erwartet.

Die Forscher ermittelten einen entsprechenden Zusammenhang nicht nur bei rauchenden Müttern. Auch der Nachwuchs nicht rauchender Frauen profitiert deutlich vom verbesserten Schutz vor Passivrauchen. Die Studienautoren sehen eine klare Zunahme der "Beweise, dass die Tabakkontrolle durch Gesetze positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat", und empfehlen anderen Ländern die Einführung entsprechender gesetzlicher Regelungen.

Das Wissenschaftler-Team unter der Leitung von Daniel Mackay hatte die Daten aller Neugeborenen in Schottland im Zeitraum von Januar 1996 bis Dezember 2009 untersucht. Dabei stellten die Wissenschaftler fest, dass seit der Einführung des Rauchverbots im Jahr 2006 die Zahl der Frühchen um 11,7% zurückgangen ist. Die Quote der Babys mit zu geringem Geburtsgewicht ist im gleichen Zeitraum um fünf Prozent gesunken, bei den extrem untergewichtigen Neugeborenen betrug der Rückgang sogar acht Prozent. Seit der Einführung des Rauchverbots in Schottland ist die Zahl rauchender Mütter von zuvor 25,4 Prozent auf nunmehr 18,8 Prozent gesunken.... [weiterlesen]

Rauchfreie Gastronomie in Deutschland auf Erfolgskurs

Erstmals Mehrheit der Raucher für Rauchverbot

[02.07.2012/pk] Laut einer Umfrage im Auftrag des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) steigt die Zustimmung in der Bevölkerung zur rauchfreien Gastronomie weiter an. Mehr als drei Viertel der Gesamtbevölkerung (77,5 Prozent) befürworten ein Rauchverbot in Gaststätten. Vor dem Inkrafttreten der Nichtraucherschutzgesetze im Jahr 2005 lag die Zustimmung nur bei 53 Prozent. Besonders bemerkenswert an den Umfrageergebnissen ist die Tatsache, dass 2012 erstmals eine Mehrheit der Raucher (51 Prozent) positiv gegenüber der rauchfreien Gastronomie eingestellt ist.

Die aktuelle repräsentative Umfrage wurde von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) durchgeführt. Befragt wurden 2000 Personen über 16 Jahren in Deutschland. Die Zustimmung zu einem Rauchverbot in Gaststätten ist unter den Nichtrauchern mit 93 Prozent am höchsten. Aber auch Exraucher befürworten eine rauchfreie Gastronomie zu 87 Prozent, bei den Gelgenheitsrauchern sind es immer noch beachtliche 71 Prozent.

Die Umfrage zeigt auch, dass die Befürworter der rauchfreien Gastronomie in allen politischen Lagern eindeutig in der Mehrheit sind. Erstaunlich ist, dass neben den Wählern der Grünen auch die Anhänger der CDU/CSU mit über 80 Prozent die höchste Zustimmung zum Rauchverbot zeigen. Aber sogar in der Piratenpartei, die von Tabaklobbyisten gerne als neue Raucherpartei hochstilisiert wird, sprechen sich zwei Drittel der Anhänger klar für eine rauchfreie Gastronomie aus.... [weiterlesen]

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