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Endlich rauchfrei arbeiten

Europawoche gegen Krebs vom 10. bis 14. Oktober 2005

[10.10.2005/pk] Seit 1989 findet jährlich in der zweiten Oktoberwoche die "Europäische Woche gegen den Krebs" statt. Diese von der Europäischen Kommission initiierte Kampagne, die von einem regen öffentlichen Interesse und einer Vielzahl von Medienberichten begleitet wird, soll in der europäischen Bevölkerung das Bewusstsein über die zunehmende Krebsgefahr verbessern, und über die Möglichkeiten der Prävention und Früherkennung informieren.

Das diesjährige Motto der vom 10. bis 14. Oktober laufenden Europawoche gegen den Krebs lautet "Endlich rauchfrei arbeiten". International wurde von der Association of European Cancer Leagues (ECL), die seit 1999 die Koordination übernommen hat, der Slogan "Workplace Smoking Bans: Towards a Smokefree Europe" gewählt.

Die ECL trägt mit der Wahl dieses Mottos der Tatsache Rechnung, dass der Schutz vor Tabakqualm in vielen europäischen Staaten das Topthema des Jahres ist. Nach der Einführung von Rauchverboten am Arbeitsplatz in Irland, Norwegen, Malta, Italien und Schweden hat auch die Rauchfrei-Bewegung in anderen EU-Staaten an Schwung gewonnen. In weiteren Ländern werden ähnliche Regelungen geplant und intensiv diskutiert, darunter Nordirland, Schottland, England, Portugal, Dänemark, Finnland, Luxemburg und Frankreich.

Nach aktuellen Zeitungsberichten verabschiedeten nun auch die Parlamente Spaniens und Belgiens strenge Rauchverbote am Arbeitsplatz. In Spanien, das bislang weithin als "Raucherparadies" galt, wird ab Januar 2006 das Rauchen am Arbeitsplatz komplett untersagt, auch die Einrichtung von separaten Raucherzimmern wird nicht gestattet. Auch in Belgien wird ab Januar 2006 das Rauchen am Arbeitsplatz generell verboten sein.


Quellen und weitere Informationen:

Anmerkungen:

In Deutschland ist Informationsmaterial zur "Europäischen Woche gegen den Krebs" u.a. bei folgenden Organisationen erhältlich (Links siehe Quellenangaben):
  • Deutschen Krebsgesellschaft e.V.
  • Aktionsbündnis Nichtrauchen
  • Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung (BZgA)

Beschwerdeautomat
Raucher werden weder diskriminiert noch ausgeschlossen
Gesundheitsgefährdung durch Passivrauchen
Feinstaub wird nicht nur von Kraftfahrzeugen produziert
Rauchverbot kostet nichts
Tabaklobby
FDP
CDU
CSU
SPD
B'90/Grüne
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