Aktiv Rauchfrei
  Startseite  >  Themen  >  Schwangerschaft  >  Raucherlobby hintergeht Raucher

Wissenswertes über die
Kollaborateure der Tabakdrogenindustrie


Ahtuell: Bundespräsident Christian Wulff

Raucherlobby hintergeht Raucher

Angeblicher Konsumentenschutz entpuppt sich als Marketingmasche

[02.05.2006/pk] Die Europäische Konsumentenvereinigung Tabakwaren e.V. (EuKT) bezeichnet sich selbst gerne als Interessenvertreterin der Raucherinnen und Raucher, und hat sich in diesem Sinne sogar als Lobbyverband beim Deutschen Bundestag registrieren lassen. Doch wird diese Organisation ihrem Anspruch auch gerecht?

Ein Drittel aller Raucher in Deutschland will ernsthaft mit dem Rauchen aufhören. Doch wie unterstützt die EuKT als angebliche Interessenvertretung dieses wichtige Anliegen der Betroffenen? Setzt sie sich etwa dafür ein, dass suchtfördernde Zusatzstoffe aus den Tabakwaren verschwinden? Oder setzt sie sich wenigstens dafür ein, dass aufhörwillige Nikotinsüchtige ärztliche Hilfe und professionelle Beratungsangebote zur erfolgreichen Bewältigung der Entwöhnung erhalten? Diese wichtigen Probleme der Raucherinnen und Raucher stoßen bei der EuKT augenscheinlich auf keinerlei Interesse. Derartige Aktivitäten oder auch nur Ankündigungen konnten bislang nicht beobachtet werden.

Auf ihrer Webseite behauptet die EuKT, sie würde sich für einen "Schutz der Raucher" einsetzen. Das tut sie aber nicht. Ein wirksamer Schutz der Raucher würde in allererster Linie Maßnahmen gegen die Tabakindustrie fordern, die mit ihren Produkten millionenfach Krankheit und Tod verursacht. Schutz der Raucher hieße auch ein sofortiges Tabakwerbeverbot, Abschaffung aller Tabakautomaten und Hilfsmaßnahmen für Nikotinabhängige und deren Angehörige.

Es geht also bei der EuKT offensichtlich nicht im Geringsten um den Schutz der Raucher, sondern ausschließlich um den Schutz einer lukrativen Einnahmequelle der Tabakindustrie. Krebsleiden, COPD und andere Folgeschäden des Zigarettenkonsums sind für diesen Lobbyverband kein Grund zu kämpfen, die Gefahr sinkender Gewinne von Drogenherstellern dagegen schon. Hinter der Maske einer Konsumentenschutzvereinigung verbirgt sich letztendlich nur ein weiterer Interessenverband der Tabakindustrie, die sich über die Krankheiten und Probleme ihrer rauchenden Kunden angesichts horrender Gewinne nur ins Fäustchen lacht.


Quellen und weitere Informationen:

Anmerkungen:

In der ersten Version dieser Meldung war fälschlicherweise die Rede davon, dass "ein Drittel aller Bundesbürger" mit dem Rauchen aufhören möchte. Richtig muss es heißen: "ein Drittel aller Raucher in Deutschland" (vgl. Artikel "6 Millionen Deutsche wollen aufhören zu rauchen").
Beschwerdeautomat
Anfrage wegen Sponsoring durch die Tabakindustrie (Hochschulen und Forschungseinrichtungen)
Peinliche Werbung mit Philip-Morris-Forschungspreis bitte entfernen
Philip-Morris-Forschungspreis existiert nicht mehr
Aufforderung zur Ablehnung von Ehrungen und Preisen der Tabakindustrie
Anfrage wegen Tabakwerbung in Zeitungen, Zeitschriften etc.
Anfrage wegen Sponsoring durch Tabakindustrie (Verbände und Parteien)
Tabakindustrie
Zoll hilft bei gezielter Verdrängung von Millionen Tabaktoten
Milliardengewinne bezahlt mit Millionen Menschenleben
21 Millionen rauchende Kinder in Indonesien
Philip Morris umwirbt Politik und Medien auf Lobbyparty
Rauchlose Tabakprodukte sollen Ausstieg aus der Sucht verhindern
Prävention
Bundeszahnärztekammer weist auf Tabakkonsum als unterschätzte Gefahr im Mundraum hin
Drogen- und Suchtbericht 2011
Drei Viertel der Bevölkerung für Nichtraucherschutz
New York schafft rauchfreie Parks und Strände
Wie dumm sind rauchende Jugendliche?
Zusatzstoffe
Zigarettenkippen sind Sondermüll
EU-Kommission will Europa vom Tabakqualm befreien
Oberlandesgericht verbietet Zigarettenwerbung mit Bio auch in zweiter Instanz
Werbung für "Bio-Tabak" illegal
Töten für Tabakprodukte
Medizin
Bundeszahnärztekammer weist auf Tabakkonsum als unterschätzte Gefahr im Mundraum hin
Jährlich sterben 600.000 Menschen durch Passivrauchen
Raucher neigen stärker zu Komatrinken, Übergewicht und Geisteskrankheiten
Das Fetale Tabaksyndrom
Zahnärzte helfen beim Rauchstopp
Schwangerschaft
Das Fetale Tabaksyndrom
Kinder rauchender Eltern müssten Gasmasken tragen
Rauchen während der Schwangerschaft fördert Verhaltensauffälligkeiten
Schwangere Raucherinnen verheimlichen Nikotinabhängigkeit
WHO warnt vor der elektronischen Zigarette
Aktuelles
Zoll hilft bei gezielter Verdrängung von Millionen Tabaktoten
Schweiz erkennt Nikotinsucht als Krankheit an
Bayern feiert einjähriges Nichtraucherschutzgesetz
Milliardengewinne bezahlt mit Millionen Menschenleben
21 Millionen rauchende Kinder in Indonesien
Kinder müssen im Auto ganz besonders vor Passivrauch geschützt werden
Anzeige gegen BAT wegen illegaler Lucky-Strike-Werbung
Zigarettenkippen sind Sondermüll
Wissenschaftliche Beratung der Bundesregierung durch Tabaklobbyisten
Bundeszahnärztekammer weist auf Tabakkonsum als unterschätzte Gefahr im Mundraum hin