Aktiv Rauchfrei

Petition und Politikeranschreiben für rauchfreie Krankenhäuser

Dieses Schreiben eignet sich für eine Petition, wie auch als Brief an Politiker, die im Bereich des Gesundheitswesen und der sozialen Belange tätig sind. Es empfiehlt sich, dieses Schreiben an die zur Auswahl stehenden Bundesorgane (Petitionsausschuss, Bundesgesundheitsministerium, Gesundheitsausschuss des Bundesrats), als auch an die Verantwortlichen Ihres Bundeslandes zu senden.

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{Absender - Vorname, Name*}
{Adresszusatz}
{Straße, Hausnummer*}
{Postleitzahl*} {Ort*}


{Empfängerauswahl}
{Empfängeradresse*}


{Ort*}, den 23.4.2017




{Anrede} {Titel, Empfängername},

im Interesse aller Betroffen muss in unseren Krankenhäusern, sowohl in öffentlichen wie in privaten Einrichtungen, Tabakkonsum per Gesetz vollständig verboten werden, wie es in fortschrittlicheren europäischen Ländern bereits heute der Fall ist. Denn die verantwortlichen Leiter, aber auch Träger der Kliniken, sind offensichtlich weder willens noch in der Lage, ein sinnvolles und notwendiges Rauchverbot in unseren Gesundheitseinrichtungen einzuführen. Dieses ist im Sinne aller Kranken, egal ob Raucher oder Nichtraucher, aber auch erforderlich zum Schutz von Personal, Besuchern, Kindern und nicht zuletzt zur Aufrechterhaltung unseres ebenfalls kranken Gesundheitssystems.

Ärzte erlauben Kranken und sogar frisch operierten Patienten den Tabakkonsum. Dabei sollten gerade diese Ärzte besser wissen, dass Tabakkonsum nicht nur generell äußerst gesundheitsschädlich ist, sondern insbesondere Wundheilung und Genesung erheblich beeinträchtigen und verzögern, teilweise sogar ganz verhindern. Zudem äußern viele rauchende Patienten, dass sie sich das Rauchen sicherlich abgewöhnen würden, wenn es ihnen gerade in einer solchen Lage von der ärztliche Autorität verboten würde, und die im wahrsten Wortsinne tödlichen Folgen hautnah vor Augen geführt würden.

Sogar im Fernsehen äußern sich Ärzte ganz offen darüber, dass es sich kein Krankenhaus leisten könne, Rauchern die Zigarette zu verbieten. Das geht soweit, dass diese Ärzte sogar von Schwangeren berichten, die WÄHREND DER GEBURT immer wieder rauchen. Obwohl diese Ärzte alle darüber informiert sind, dass dies für das neugeborene Kind schlimme Folgen hat, angefangen von akuten Nikotinentzugserscheinungen bis hin zum Tod. Eine Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums ermittelte, dass in Deutschland deswegen jährlich mindestens 60 Säuglinge am plötzlichen Kindstod sterben. Dennoch ist den verantwortlichen Klinikärzten die Chance auf ein Geschäft wichtiger, als das Leben und die Gesundheit eines neugeborenen Kindes.

Die daraufhin angesprochenen rauchenden Mütter erzählen vor laufender Kamera mit Gelächter über ihren Tabakkonsum während der Schwangerschaft, als ob sie keinen besseren Witz kennen würden. Derartigen Äußerungen kann man nur fassungslos folgen. Die Kinder solcher Eltern sind in mehrfacher Beziehung für ihr Leben lang gestraft. Es drängt sich der Gedanke auf, wenn es eine Erbsünde gibt, dann sind das die schockierendsten Beispiele dafür, die sich in unserer angeblich fortschrittlichen Industrienation finden lassen.


So zeigt die grausame Realität wieder einmal, dass gerade in Deutschland Verantwortungsbewusstsein, Rücksicht und Respekt vor dem Leben und der Gesundheit der Mitmenschen in weiten Teilen der Bevölkerung nicht auf freiwilliger Basis geschaffen werden können. Das Traurige daran ist, dass nicht nur ungebildete Suchtkranke ein fehlendes Moralbewusstsein an den Tag legen, sondern auch verantwortungslose Ärzte, die leider schon seit langem keinen hippokratischen Eid mehr ablegen müssen.

Es gibt letztendlich nur eine Konsequenz, um diesem eklatanten Missstand unseres Gesundheitswesens zu Leibe zu rücken: ein einheitliches und verbindliches gesetzliches Rauchverbot in allen Kliniken, Arztpraxen und sonstigen Gesundheitseinrichtungen. Damit würde all denjenigen die Entscheidung abgenommen, die ohnehin selbst nicht willens oder in der Lage sind, die ihnen auferlegte Entscheidungsfreiheit verantwortungsvoll zu nutzen. Den ohnehin maroden Finanzen unseres Gesundheitssystems wäre damit ebenfalls gedient. Unser angeschlagenes Gesundheitssystem kann es sich nicht leisten, dass Ärzte und Krankenhäuser Drogenkonsum aus egoistischen Motiven fördern.

Der äußerst schädliche Konkurrenzdruck unter den Krankenhäusern, der diese unzumutbaren Verhältnisse überhaupt erst ermöglicht, wäre mit einem generellen Rauchverbot ebenfalls auf einen Schlag beseitigt, weil dann Raucher und Nichtraucher überall gleich behandelt werden. Dass dieses Ziel kein unerreichbarer Traum ist, hat Irland bereits eindrucksvoll durch sein umfassendes Rauchverbot am Arbeitsplatz bewiesen, das konsequenterweise auch in den Krankenhäusern gilt.


Mit freundlichen Grüßen


{Absender - Vorname, Name*}